So verbrachten wir die letzten Tage in Galway im Kinlay House, was um einiges komfortabler war - diesmal hatten wir sogar ein Doppelzimmer, da sonst nichts anderes frei war. Gestört hat es uns allerdings nicht sonderlich. Da wir kaum mehr Geld hatten, gab es keine Highlights mehr - wenn man mal von dem kleinen Stromausfalll beim Duschen absieht: "Ist es bei dir auch so dunkel?" "Ja! Ähm.....kommt bei dir auch kaum mehr Wasser??" Überflüssig zu erwähnen, daß sowas immer dann passiert, wenn man die Haare voller Shampoo hat...

Dienstag hieß es dann früh aufstehen, weil unser Flug um 6.15 Uhr ging. Da der Flughafen renoviert werden soll, mußte jeder Passagier eine Gebühr von 4 Pfund zahlen - somit war auch fast unser ganzes Geld alle. In Dublin hatten wir 3 Stunden Aufenthalt und bangten darum, daß unser Flug pünktlich ging, denn wegen des dichten Nebels konnten die frühen Flüge nicht starten. Doch zum Glück schien bald wieder die Sonne, und um 13 Uhr kamen wir wohlbehalten in Frankfurt an, wo wir gleich von der deutschen "Freundlichkeit" in Form eines Flughafenbeamten an der Paßkontrolle empfangen wurden.
Schließlich kamen wir gegen 18 Uhr am Münchner Hauptbahnhof an, standen inmitten gröhlender Horden, die aufs Oktoberfest pilgerten, und wünschten uns wieder zurück an die irische Küste mit ihrem rauhen Charme, den bunten Häusern und den freundlichen Menschen.


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